Nun hat auch die Federal Reserve Bank einmal kurz die Peitsche knallen lassen. Die Refinanzierungsrate für Geschäftsbanken wurde am Donnerstag mit einer höheren Zinsrate bekleidet.

Auch wenn es nur ein kleiner Hieb der Peitsche ist – scheint es das so langsam auch die selbsternannten „Herren der Welt“ eine steigende Inflation erwarten. Unser Gruppenmeeting im Dezember 09′ bestärkte die Meinung das die Fed Mitte 2010 den Leitzins anheben müsste um schlimmeres zu verhindern: Es sieht so aus als das wir Recht behalten werden…

Was bedeutet das nun? Der Euro ist weiterhin unter Druck geraten und pendelt um die 1,35-Marke, die Chinesen nahmen dies zuvor gleich als Anlass um einige US-Bonds an die Japaner zu verkaufen um die hohen Dollar-Reserven ein Stück weit abzubauen. Warum ausgerechnet die Japaner diese aufkauften, ist uns ehrlich gesagt ein Rätsel.

Abgesehen von der Wirkung auf den Euro, werden Geldgeschäfte für die US-Banken nun ein Stück weit teurer – sofern diese mit FED-Geld abgewickelt werden. In der Vergangenheit haben die Banken höhere Kosten gnadenlos auf die Kunden weitergegeben und diesmal wird es ähnlich verlaufen, allerdings ist dies ein schmaler Grad:

Der winzige Strohhalm der sich Wirtschaftsaufschwung nennen darf, wird dadurch verstopft und das Chaos beginnt von vorne… Tja, wir beneiden die Notenbanker nicht – selbst für dieses fürstliche Gehalt würden wir die zum Scheitern verurteilte Politik nicht führen wollen..

Bleibt der Zins zu niedrig – wird die kommende Inflationswelle umso stärker – werden die Zinsen zu früh angehoben – stirbt der beginnende Wirtschaftsaufschwung… Notenbanker? Nein danke..

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